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Silvester – Desensibilisierung

Katzen brauchen eine ruhige, gleichbleibende und vorhersehbare Umwelt, Alltag und Routinen, um sich sicher zu fühlen … was wiederum die Grundvoraussetzung ist, um sich wohlzufühlen. An Silvester ist dies mit den beängstigenden Lichtblitzen am Nachthimmel, dem lauten Feuerwerk und der aufgeladenen Stimmung der Menschen nicht der Fall. Wie Kleinkinder sind sie optisch und akustisch über Stunden einer Extremsituation ausgesetzt.

Video: Training zur Akzeptanz eines Asthma-Inhalators

Dieses Video wird Ihnen dabei helfen, Ihre Katze an einen Asthma-Inhalator und Maske zu gewöhnen und zeigt Ihnen, wie Sie diese auf eine positive Art einführen/vorstellen können. Es ist so wichtig gleich richtig zu beginnen und die Erfahrung nicht beängstigend und negativ zu gestalten. Nehmen Sie sich die Zeit, um es richtig zu machen! Sie und Ihre Katze werden froh sein, es getan zu haben.

„Nein!“ – Und dann?

Kluge Kommunikation mit deiner Katze. Wenn Menschen mit Katzen leben, ergeben sich häufiger Situationen, in denen die Bedürfnisse von Mensch und Katze kollidieren. Das gefühlte Erleben auf Seiten des Menschen von „Das mag ich nicht!“ oder „Das will ich jetzt nicht!“ drückt sich dann oftmals in einem spontan gerufenem „Nein“ aus. Das ist ja in diesem Moment auch erst einmal folgerichtig und sinnvoll, verbirgt sich darin doch die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und ausdrücken zu können.

Harnmarkieren

Was ist Harnmarkieren und wie unterscheidet es sich von der klassischen Unsauberkeit bei Katzen? Harnmarkieren: Die Katze sprüht mit zitterndem Schwanz und mit den Hinterbeinen tippelnd ihren Harn senkrecht gegen Vorhänge, Gegenstände, Wände, Schränke, Türen etc. (in seltenen Ausnahmen auch waagerecht) = Kommunikationsverhalten “Unsauberkeit”: Die Katze setzt außerhalb der Katzentoilette Harn ab. Das tut sie in gehockter Stellung und pinkelt dabei eine größere Menge im Strahl = Ausscheidungsverhalten (Ausnahme: “Fahrstuhl-Pinkler” – Katzen, die während dem Harnabsatz mit dem Hinterteil hochkommen). Katzen kommunizieren u. a. miteinander, indem sie optische oder olfaktorische (riechende) Informationen und Nachrichten über sich hinterlassen, das kann mittels Kratz-, Kot-, Duft- oder eben Harnmarkierungen sein.

„Dann musst du die Katze mit Wasser nass spritzen“

Wasserpistole und Sprühflasche gehören zu den gängigen Erziehungsmitteln von Katzenhaltern. Was ist zu halten von der Empfehlung, eine Katze bei Fehlverhalten mit einem Wasserstoß zu strafen? Diese „Therapiemaßnahme“ soll einmal genau unter die Lupe genommen werden. Ein Großteil der Katzenhalter lässt sich in zwei Fraktionen aufteilen. Die einen sind der Überzeugung, dass sie keine Chance haben, ihre Katze zu erziehen und ihr den eigenen Willen „aufzuzwingen“. Diese Halter sind häufig sehr tolerant gegenüber verschiedensten Verhaltensweisen ihrer Katzen. Manchmal drücken sie auch notgedrungen ein Auge zu, weil sie einfach nicht wissen, wie sie ihre Katze von einem bestimmten Verhalten abbringen könnten. Die andere Fraktion gibt nicht so schnell auf, sondern versucht ihren Katzen immer wieder klarzumachen, dass einige Verhaltensweisen wie z. B. das Anknabbern von Pflanzen, das Sitzen auf dem Esstisch oder das Urinieren auf dem Teppich nicht erwünscht sind. Um den Katzen die jeweilige Botschaft zu überbringen, wird gerne laut „Nein“ gesagt oder geschrien oder in die Hände geklatscht. Kommt man damit nicht weiter und fragt um Rat, so hört man schnell und von vielen …

Katzenzusammenführung mit Bedacht

Die ersten Begegnungen zwischen zwei Katzen prägen entscheidend die weitere Beziehung. Deshalb lohnt es sich, mit Bedacht vorzugehen und gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Planen Sie für eine Katzenzusammenführung mindestens eine Woche Urlaub ein – gerne auch mehr. Dann können Sie den Katzen wirklich beistehen und gestaltend einwirken, wenn erforderlich. Dieser Artikel gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Aspekte bei der Planung und Umsetzung einer Vergesellschaftung.

Katzen-Kindergarten

… und man kann sie doch erziehen! Was ist der Katzen-Kindergarten? Mit Hundewelpen ist es inzwischen selbstverständlich geworden eine Welpen-Spielgruppe und einen Junghunde-Erziehungskurs zu besuchen. Aber mit Katzen …? Die Anfänge des Katzen-Kindergartens gehen auf die australische Verhaltensmedizinerin Kersti Seksel zurück. Sie hat bereits vor Jahren begonnen, in ihrer tierärztlichen Praxis Kurse für Kitten ähnlich wie für Welpen abzuhalten. Denn – junge Katzen fallen erziehungstechnisch immer noch durch den Rost, weil die Ansicht vorherrscht: Katzen kann man ja nicht erziehen! Doch der Katzen-Kindergarten ist nicht notwendigerweise nur ein Ort, den man mit seinem Kitten besucht, sondern vor allem eine Philosophie, ein Paradigmenwechsel! Die Philosophie des Katzen-Kindergartens ist eine Veränderung unserer Grundeinstellung zur Katze: Katzen lernen ausgesprochen schnell und gerne Katzen kann man sehr gut erziehen Katzen brauchen unbedingt Erziehung, um mit uns Menschen entspannt und problemfrei zusammen zu leben Das Ziel vom Katzen-Kindergarten sind Katzen, die gelernt haben ihre Wünsche verständlich mitzuteilen und die nicht neben sondern mit uns Menschen harmonisch und stressfrei leben.

Gehörlose Katzen

Gehörlosigkeit bei Katzen kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel eine akute oder chronische Erkrankung im Ohr, oder aber auch eine altersbedingte oder angeborene Gehörlosigkeit. Reinweiße und blauäugige Katzen sind deutlich häufiger angeboren gehörlos als andersfarbige Katzen. Diese Gehörlosigkeit ist vermutlich auf die Gene der Katzen zurückzuführen. Das Gen, welches für die weiße Fellfarbe verantwortlich ist, kann auch für die Gehörlosigkeit verantwortlich sein. Wie der genaue Vererbungsmodus für die Gehörlosigkeit bei blauäugigen/reinweißen Katzen abläuft, ist noch nicht richtig erforscht. Es wird vermutet, dass ein bestimmtes Gen für die Fellfarbe sowie auch für die Gehörlosigkeit verantwortlich ist. 

Clickern gegen Beziehungsknatsch

Wenn es Spannungen zwischen Katzen gibt, kann gemeinsames Clickern helfen, das Vertrauen zwischen beiden (wieder) zu stärken … Denn wenn der Haussegen schief hängt, gibt es meist eine aktive und eine re-aktive Seite, auf dessen Seite dann oft das Vertrauen zu bröckeln beginnt. Dabei geht es nicht darum herausfordernde Tricks abzuliefern, sondern um die zuverlässige “Performance” der Basics beider Seiten mit viel entspannter (und positiver) Verstärkung durch uns.