Autor: Team Katze

9 Tipps, wie Fellpflege zu Wellness wird

Wer eine Halblanghaar- oder Langhaarkatze bei sich aufnimmt, muss sich früher oder später mit deren Fellpflege auseinander setzen. Solche Katzen sind oft nicht in der Lage, ihr Fell selbstständig zu pflegen. Nach kurzer Zeit bilden sich Verfilzungen, die mit der Zeit immer größer und unangenehmer werden. Die Haut darunter kann nicht mehr atmen oder gepflegt werden, so dass sich Parasiten oder Keime wohl fühlen und ungestört vermehren können. Auch die Lebensqualität leidet. Streicheln oder Hochheben finden solche Katzen meist unangenehm, weil es ziept oder weh tun kann, wenn die Verfilzungen berührt werden. Eine solche Katze hat oft schon schlechte Erfahrungen damit gemacht, zwangsweise gebürstet zu werden. Darum ist es ganz wichtig, dass Sie ihr zeigen, dass Fellpflege auch schön sein kann und dass es sich für sie lohnt, dabei still zu halten und die Berührungen mit Kamm oder Bürste zuzulassen. Ich habe hier einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen und Ihrer Katze dabei helfen,  das Bürsten und Kämmen (neu) kennen zu lernen und die Katze bei der Fellpflege zu unterstützen. Viele Katzen, die gemerkt haben, dass …

Katzenzusammenführung mit Bedacht

Die ersten Begegnungen zwischen zwei Katzen prägen entscheidend die weitere Beziehung. Deshalb lohnt es sich, mit Bedacht vorzugehen und gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Planen Sie für eine Katzenzusammenführung mindestens eine Woche Urlaub ein – gerne auch mehr. Dann können Sie den Katzen wirklich beistehen und gestaltend einwirken, wenn erforderlich. Dieser Artikel gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Aspekte bei der Planung und Umsetzung einer Vergesellschaftung.

Therapiekiste

Auf diesem Bild sieht man gleich mehrere erwähnenswerte Dinge: 1. Kater Baki liegt entspannt in seiner Therapiekiste. 2. Er genießt die Wärmebehandlung. So eine Therapiekiste ist eine wirklich tolle Sache. Baki hat altersbedingt Schmerzen in der Hüfte. Da ich ihn nicht nur mit konventionellen Schmerzmitteln unterstützen möchte, sondern auch mit Wärmebehandlungen, Massagen und Co. brauchten wir einen Ort, an dem Baki diese Behandlungen oder auch Untersuchungen von Tierheilpraktikern, Ostheopathen oder anderen fremden Menschen gut aushalten kann. Dieser Ort ist seine Therapiekiste. Die Kiste hat für ihn mehrere Bedeutungen: 1. Baki darf jederzeit in die Kiste rein gehen – das lohnt sich für ihn! 2. Baki darf die Kiste jederzeit verlassen – auch das lohnt sich für ihn. 3. Wenn es Behandlungen gibt, finden sie nur dort statt. Sie werden angekündigt, und selbstverständlich wird Bakis Mitarbeit hochwertig und ausgiebig belohnt.

Abkühlung für Wohnungskatzen

Katzen lieben aufgrund ihrer Herkunft Wärme und können bis zu einem gewissen Grad gut ihre Temperatur regulieren. Dennoch machen unseren Katzen sehr hohe Temperaturen auch zu schaffen. Und dies gilt vor allem für Wohnungskatzen, da sich im Hochsommer die Wärme in den Wohnungen extrem stauen kann. Da viele Katzen in menschlicher Obhut aufgrund von Züchtung nicht mehr viele Gemeinsamkeiten mit dem ursprünglichen Wüstenbewohner haben, ist es sehr wichtig, Katzen auch physisch individuell zu betrachten und zu beobachten, um herauszufinden, ab wann die hohe Temperatur für eine Katze zur Belastung wird.

Die Wohn-Transportbox

Für die weitaus meisten Katzenbesitzer beginnt ein Tierarztbesuch immer noch mit einem Drama: Der Kampf mit dem Einsteigen in die Transportbox. Dabei könnte es so einfach sein, wenn man die Lage aus der Sicht der Katze betrachtet und einige wenige Dinge verändert. Es beginnt schon mit der Transportbox an sich. Die typische Katzenbox ist aus Kunststoff und wird tatsächlich nur einmal im Jahr – oder seltener – hervorgekramt, um die Katzen damit zu transportieren.

Katzen-Kindergarten

… und man kann sie doch erziehen! Was ist der Katzen-Kindergarten? Mit Hundewelpen ist es inzwischen selbstverständlich geworden eine Welpen-Spielgruppe und einen Junghunde-Erziehungskurs zu besuchen. Aber mit Katzen …? Die Anfänge des Katzen-Kindergartens gehen auf die australische Verhaltensmedizinerin Kersti Seksel zurück. Sie hat bereits vor Jahren begonnen, in ihrer tierärztlichen Praxis Kurse für Kitten ähnlich wie für Welpen abzuhalten. Denn – junge Katzen fallen erziehungstechnisch immer noch durch den Rost, weil die Ansicht vorherrscht: Katzen kann man ja nicht erziehen! Doch der Katzen-Kindergarten ist nicht notwendigerweise nur ein Ort, den man mit seinem Kitten besucht, sondern vor allem eine Philosophie, ein Paradigmenwechsel! Die Philosophie des Katzen-Kindergartens ist eine Veränderung unserer Grundeinstellung zur Katze: Katzen lernen ausgesprochen schnell und gerne Katzen kann man sehr gut erziehen Katzen brauchen unbedingt Erziehung, um mit uns Menschen entspannt und problemfrei zusammen zu leben Das Ziel vom Katzen-Kindergarten sind Katzen, die gelernt haben ihre Wünsche verständlich mitzuteilen und die nicht neben sondern mit uns Menschen harmonisch und stressfrei leben.

Gehörlose Katzen

Gehörlosigkeit bei Katzen kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel eine akute oder chronische Erkrankung im Ohr, oder aber auch eine altersbedingte oder angeborene Gehörlosigkeit. Reinweiße und blauäugige Katzen sind deutlich häufiger angeboren gehörlos als andersfarbige Katzen. Diese Gehörlosigkeit ist vermutlich auf die Gene der Katzen zurückzuführen. Das Gen, welches für die weiße Fellfarbe verantwortlich ist, kann auch für die Gehörlosigkeit verantwortlich sein. Wie der genaue Vererbungsmodus für die Gehörlosigkeit bei blauäugigen/reinweißen Katzen abläuft, ist noch nicht richtig erforscht. Es wird vermutet, dass ein bestimmtes Gen für die Fellfarbe sowie auch für die Gehörlosigkeit verantwortlich ist. 

Laserpointer als Katzenspielzeug?!

Eine Frage der Umsetzung Er ist beliebt, vor allem beim Menschen: der Laserpointer als Katzenspielzeug. Es gibt sie in verschiedenen Farben, Formen und Größen, ja sogar automatische Geräte gibt es. Viele – sonst schwer zu animierende – Katzen sind nicht wieder zu erkennen, wenn sie den roten Lichtpunkt jagen: sie springen und rennen, gehen über Tische und Bänke oder klettern Wände und Vorhänge hoch, um den Punkt zu erwischen. Aber es gibt auch gegenteilige Meinungen: Der Lichtpunkt soll für Frustration verantwortlich sein und manchmal auch Verhaltensstörungen auslösen oder die Entwicklung dieser unterstützen.